Donnerstag, 30. Oktober 2008

Freiraum für die Lesbarkeit

Wie der Fontblog heute meldet, hat das Team um Denis Pelli, Neurowissenschafter der New York University, jetzt entschlüsselt, was der entscheidende Grund für lesefreundliche Texte ist: der Buchstabenabstand.

Laut der im Fachjournal Nature Neuroscience vorgestellten Studie »muss mindestens ein kritischer Abstand überschritten werden, damit das Gehirn Wörter und Texte ohne Mühe lesen kann. Liest man ein Buch aus größerer Distanz, rücken die Buchstaben zusammen und verschwimmen. Auch wenn dieser Fall in der Praxis glücklicherweise eher selten auftritt, bestätigt die Forschung die erschwerte Entschlüsselung von Text mit unpassender Laufweite. Die Zwischenräume seien übrigens auch bei der Betrachtung alltäglicher Objekte entscheidend. Sind die Objekte weit entfernt, muss auch ihr Abstand zueinander größer sein.«

Klingt logisch, ist aber für mein Gefühl nur einer von mehreren entscheidenden Parametern. Schrifthöhe, Zeilenlänge, Durchschuss, Schriftart u.v.m. gehören da ebenfalls dazu. Und dann ist es eben auch noch entscheidend, was im Text steht. Nur wenn alle diese Faktoren stimmig sind, kann man von lesefreundlichen Texten sprechen.

Aber gut, dass wir wenigstens jetzt wissenschaftlich untermauert haben, dass »Luft« in einem Layout nicht heißt, dass einem da nichts eingefallen ist, sondern dass Freiräume wichtig für das richtige und leichte Erfassen sind.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

»Persönliches« CI-Manual



Eine liebe CommWorld-Freundin ist Ida Alfredsson aus Schweden. Auf ihrem Blog hat sie heute eine sehr originelle Geschichte publiziert, die wir so grandios finden, dass wir Sie hier nicht vorenthalten dürfen.

Also: Christopher Doyle ist Senior Designer in der Moon Group in Sydney. Und offenbar hatte er einige CI-Manuals zu viel in letzter Zeit produziert, denn er hat sich gedacht: »Wie sähe mein CI-Manual aus, wenn ich mich aus grafischer Sicht betrachten würde?«.
Flugs hat er sich daran gemacht und seine persönlichen »Christopher Doyle™ Identity Guidelines 2008« erstellt. Großartig! Unbedingt ansehen hier.

Michael Shamiyeh ausgezeichnet


Gerade erreicht uns die Nachricht, dass Univ.-Prof. Michael Shamiyeh den mit rund 100.000,–Euro dotierten Innovationspreis des Bundesministeriums erhalten hat. Der Preis ging an das Projekt »Ohne Strom betriebene Medienfassade« (Self-sustained Solar Display), das er gemeinsam mit Univ.-Prof. Christa Sommerer und Laurent Mignonneau technisch umgesetzt hat. Michael Shamiyeh ist ein langjähriger Freund unserer Agentur, mit dem wir gemeinsam die DOM-Konferenz-Bücher realisiert haben. Herzliche Gratulation zum Gewinn dieses renommierten Preises.

Dienstag, 28. Oktober 2008

30 Minuten-Werbespot



Im US-Wahlkampf wird Geld verbrannt, als ob es kein Morgen gäbe. Gut, wenn die Kreuze falsch gemacht werden, droht uns das ja auch. Aber die Dimensionen sind schon einigermaßen spektakulär. Der Standard meldet heute, dass Obama morgen das Fernsehen praktisch gleich schaltet:

»Eine geschlagene halbe Stunde lang gibt es auf den Kanälen der großen Sender CBS, FOX und NBC Fernsehen ohne jegliche Unterbrechung. Diese 30 Minuten bestehen nur aus einem einzige Werbespot für den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama.«

Lassen wir uns das auf der Zunge vergehen: Ein 30 Minuten Wahlkampfspot, auf den drei wichtigsten Sendern eines Kontinents. Was kostet nochmal eine Werbesekunde bei der SuperBowl? Achja, 30 Sekunden kosten 3.000.000 Dollar. Okay, Äpfel und Birnen. Gigantomanisch ist das allemal.

Bild entlehnt bei Violetthursday

Freitag, 24. Oktober 2008

money & Co Herbstausgabe 08


Und wieder haben wir ein neues Mitgliedermagazin für die Kapitalanlagegesellschaft der Sparkasse OÖ veröffentlicht. Die Titelgeschichte dieser Herbstausgabe dreht sich um einen der wenigen Weinbauern aus Oberösterreich, Leonhard Gmeiner, der in Weinzierl bei Perg seinen erstklassigen Wein produziert. Weitere Themen drehen sich um Youki, das junge Kinofestival in Wels, das Hotel Seminarkultur in Wesenufer, die Brillengiganten Silhouette aus Linz, sowie die »hohe Kunst des Geldanlegens«, das Schreckgespenst Inflation, Strategie-Alternativen zum Erfolg u.v.m. (Das Magazin wird lesebereit, wenn Sie auf den Link »Open publication« klicken)

Viel Spaß beim Lesen.
 
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