Sonntag, 27. Dezember 2009

»Linz.verändert,«-Magazin 1/2009


Im Herbst 2009 haben wir bereits das erste »Linz.verändert,«-Magazin für den Tourismusverband Linz herausgegeben. Um den Themenkreis »Stille, Stahl und Sterne« gruppierten wir Berichte von Bewohnern der Stadt und wie sie ihre Adventzeit in Linz erleben. Da erzählen uns Fiona und Matteo von der Grottenbahn, Stylistin Helene Deisenhammer von der Kunst des richtigen Schenkens, OK-Direktor Martin Sturm von der Wechselbeziehung von Adalbert Stifter mit den Naturrefugien der Stadt, Linz09-Intendant Martin Heller erzählt, wie sich die Bewohner von Linz in einem Jahr zum positiven gewandelt haben und vieles mehr. Ein Magazin zum schmökern, entdecken, träumen, vertiefen.

TIPP: Um das Magazin online in Full-Screen lesen zu können, einfach auf den PDF-Player oben klicken.

Samstag, 26. Dezember 2009

Frohe Festtage


Wir wünschen allen Freunden des reklamebüros ein schönes Weihnachtsfest, entspannende Feiertage und ein schönes neues Jahr 2010. Unsere Agentur ist bis einschließlich 6. Jänner 2010 geschlossen. Am 7. Jänner sind wir wieder in alter Frische für Sie da. Kommen Sie gut ins neue Jahr, wir freuen uns schon darauf, wieder mit Ihnen neue Aufgaben in Angriff zu nehmen.

Übrigens: Kreativität findet man überall, wo man Augen und Ohren offen hat. Zum Beispiel auf unserer Küchentür, wie das folgende Bild beweist. Unsere neue Facilitykraft, Mimi, hat uns mit dem selbstgemalten Kunstwerk ein schönes Fest gewünscht. Und weil Deutsch nicht ihre Muttersprache ist, hat sie sich eben mit Wörterbuch und manchmal Nachfragen beholfen. Das ist so rührend gelungen, darüber haben wir uns wirklich sehr gefreut und müssen das natürlich auch hier zeigen.

Montag, 21. Dezember 2009

Kraft der Social Medias


Wer noch immer glaubt die Social-Media-Kanäle wie Twitter, Facebook und Konsorten seien bloß Schattenwesen im digitalen Netz, die keinen echten Einfluss auf das tägliche Geschäft hätten, der irrt gewaltig. Die Flash-Mobs allerorten zeigen ja schon, dass die Social-Media-Community das »echte Leben« da draußen nachhaltig irritieren können. Bestes Beispiel aber, welche Marktmacht die webbasierten Sozialkanäle haben, ist die derzeitige Weihnachtsaktion, bei der es um die britische Hitparade geht.

X-Factor-Mastermind Simon Cowell


Der Hintergrund: »X Factor« ist eine englische Castingshow, vergleichbar zu »Starmania« oder »Deutschland sucht den Superstar«. Nun haben die jeweiligen Sieger der Show traditionsgemäß die englische Hitparade zur Weihnachtszeit unverrückbar angeführt.
Das wollten Tracy und Jon Morter nicht mehr hinnehmen, haben eine Facebook-Gruppe und einen Aufruf gestartet, sich die Single »Killing in the name of« von »Rage Against the Machine« (RATM) herunterzuladen und auf Platz 1 der UK-Charts zu bringen. RATM waren stets für ihr soziales Engagement bekannt. Gitarrist Tom Morello erklärte, dass sämtliche Erlöse des RATM vs X-Factor-Rennens, komplett in wohltätige Zwecke fließen und gespendet werden.

Der Aufruf hatte einen gewaltigen Effekt. Lange Zeit lief ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen X-Factor-Gewinner Joe McEelderry und RATM. Auch einige Internet-Radiosender unterstützten die Kampagne, indem sie den RATM-Song einmal stündlich spielen.

Bisher äußerten sich eine Handvoll prominenter Musikerkollegen positiv zu diesem ungewöhnlichen Wettbewerb. Unter anderem Sir Paul McCartney, der die Idee, dass der RATM-Song zum UK-Weihnachts-Nummer-1-Hit avanciert, für interessant und gut befindet. Auch Dave Grohl (»Foo Fighters«, »Them Crooked Vultures«, »Nirvana«) bezog in einem Radiointerview mit dem Sender »96.3 Rock Radio« Position: »Es gibt eine Menge Musik, bei der ich die dahinter stehende Intention in Frage stelle. Wenn sich die Leute dagegen wehren und beschließen: ›Hey, ich hab es satt, wir lassen diese andere Sache entgleisen für etwas Richtiges!‹, dann bin ich voll dabei.« Zudem halte er »Killing In The Nameof« für einen »unglaublichen Song mit einer starken Botschaft«, so Grohl. »Vielleicht sehnen sich die Leute ja nach etwas wirklich Bedeutsamem?«

Cheryl Cole mit X-Factor-Sieger Joe McEelderry


Anders hingegen kommentierte Cheryl Cole, die ebenfalls durch eine Casting Show entdeckt und seit 2008 in der X-Factor-Jury sitzt, die Facebook-Kampagne. Laut Cheryl nehme diese bereits biblische Züge an. Sie verglich die Kampagne mit dem Kampf zwischen David und Goliath. Cole nannte es einen ungleichen Kampf und unfair Joe gegenüber: »Wenn dieser Song, oder sollte ich sagen diese Kampagne, der amerikanischen Gruppe unser Nummer-1-Hit wird, dann täte mir das sehr leid für ihn und ich wäre tief enttäuscht.«

Rage Against The Machine


Seit gestern ist es aber fix: RATM ist zu Weihnachten die Nr. 1 in den UK-Charts. Die Social-Media-User haben Wort gehalten und bewiesen, dass sie durch Engagement und Hundertausende Downloads sehr wohl Einfluss auf das »echte Leben«, in diesem Fall das Musikbusiness und die Charts nehmen können. Tom Morello muss nun auch sein Versprechen wahr machen, ein Gratis-RATM-Konzert in Großbritannien geben, um den Fans, Usern und Unterstützern der Kampagne zu danken.

Zum Schluss noch der Siegertitel:


Initiator Jon Morter weist Vorwürfe zurück, er wolle mit der Aktion X-Factor-Mastermind Simon Cowell persönlich angreifen. Morter erklärte in einem Statement, er würde lediglich zur Abwechslung gern etwas anderes als einen X-Factor-Song zu Weihnachten hören wollen.

Fazit: Wer jetzt noch immer die Social-Media-Kanäle unterschätzt, ist selber schuld.

Bilder entlehnt von: Mirror.co.uk (2) und Billboard.com

Freitag, 18. Dezember 2009

Videos wörtlich genommen


Weil ja grade das leidige »Last Christmas« aus allen Lautsprechern schallt: Diese Version nimmt das Video wörtlich. Damit wird es schon wieder erträglich.

Ein ziemlich witziger Trend, der auf den Social Media Netzwerken schon einige Zeit herumgeistert. Dieses Video ist für uns aber einer der absoluten Höhepunkte. Und so passend in dieser Zeit.

Wer noch andere durch den Kakao gezogene Videos ansehen will: Zum Beispiel bei YouTube das Stichwort »literal« eingeben, liefert weitere ironische, witzige und wunderbar respektlose Versionen von anderen Klassikern.

Uniview: Das bekannte Universum


Beim letzten CommWorld-Meeting in Linz waren die Teilnehmer beim Besuch des AEC besonders von der Installation Uniview im »Deep Space« beeindruckt: Einer überdimensionalen Vorführung des bekannten Universums. Eine interaktive, digitale Reise durch Zeit und Raum auf einem überdimensionalen Screen, der über Wände und Boden geht. Die Zuschauer begeben sich somit physisch in den Film hinein.

Einen kurzen Eindruck von der Reise gibt der obige Film vom American Museum of Natural History.

After hovering over Mount Everest and the gorges that plunge to the Ganges, you are pulled through the Earth’s atmosphere to glimpse the inky black of space over Tibet’s high desert. So begins The Known Universe, a new film produced by the American Museum of Natural History that is part of a new exhibition, Visions of the Cosmos: From the Milky Ocean to an Evolving Universe, at the Rubin Museum of Art in New York City.

The magic of this film, though, happens as the inky black expands. Pulling farther and farther from Earth, you see the deep blue of the Pacific give way to night as the Sun comes into focus, the orbits of the solar system shrink smaller and smaller, the constellations Sagittarius and Scorpio stretch and distort, and, as the Milky Way receeds, the spidery structure of millions of other galaxies come into view. Then, you reach the limit of the observable universe, the afterglow of the Big Bang. This light has taken more than 13.7 billion years to reach our planet, and you return, back to Earth, to two lakes that are nestled between Mount Kailash and Mount Gurla Mandhata in the Himalayas.

The structure of The Known Universe is based on precise, scientifically-accurate observations and research. The Hayden Planetarium at the American Museum of Natural History maintains the Digital Universe Atlas, the world’s most complete four-dimensional map of the universe.


Am besten aber ist: Selber im »Deep Space« ansehen.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Wein gegen’s Weinen

Claus hat vor Jahren bei einem Seminar von Falk Fuhrmann in Wien Thomas Schenk von Siemens kennen gelernt. Unlängst hat er letzteren wieder getroffen, wo der ihm von seinem FH-Abschlussprojekt erzählte, das er im Zuge seines Postgraduate-Studiums in Angriff genommen hatte.


Thomas Schenk hatte die Idee einer sozialen Einrichtung auf ungewöhnliche Art und Weise zu helfen. Die Idee war WineAid: Wein gegen’s Weinen sozusagen. Es funktioniert so: Man kauft eine oder mehrere (erst zu kelternde) Flaschen Riesling vom Winzer Hans Schuckert via Wineaid.at, der Reinerlös dieser Flasche geht automatisch an die österreichischen Kinderdörfer.
Der Wein ist nämlich noch nicht abgefüllt, sondern noch jung und reift gerade am Hof von Hans Schuckert in Kleinhadersdorf (Weinviertel). Erst wenn der Wein abgefüllt ist, bekommt der Beschenkte ihn dann zugestellt. Das Geschenk ist exklusiv: Der Winzer hat eine ganze Riede in bester Lage, die Riede Kugler, nur für dieses Sozialprojekt zur Verfügung gestellt.


Der Clou an der Sache, besonders für Firmenkunden, ist ein dreifacher Gewinn. Man spendet genussvoll für eine gute Sache, macht seinen Freunden mit einem sinnvollen Geschenk eine Freude und das Beste: Der Beschenkte hat zweimal Kontakt mit dem Spender. Einmal, wenn der Gutschein für den Wein gesendet wird und dann bei der Lieferung der Bouteillen selbst. Win-Win im besten Sinne sozusagen. Gerne kann man nämlich auch in den Post-Sendungen auch personalisierte Drucksachen vom eigenen Unternehmen mitschicken lassen.

Bestellen kann man den Riesling in 6er-Kartons oder in der 1,5 l Magnum-Flasche. Versendet wird nach Österreich und Deutschland, andere Länder sicherlich auf Anfrage.

Das Projekt hat kein Werbebudget, spricht sich aber wegen der fantastischen Idee sukzessive herum. Wir machen da natürlich auch gerne mit diese gute Idee bekannt zu machen. Und laut Thomas Schenk wollen nun auch andere Weinbauern bei diesem innovativen Projekt mitmachen.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Verhasste Legende demontiert

Die einzige Möglichkeit das meistgehasste Weihnachtslied der letzten Jahre zu genießen. Die Version, die es ziemlich wörtlich nimmt. Zum Niederknien.

Belebtes Schaufenster

In Tokyo wurde dieser Tage ein faszinierendes, simples aber doch berührendes Schaufensterkonzept vorgestellt. Maison Hermès hat Tokujin Yoshioka, Designer of the year 2007, gebeten ihre Auslage zu gestalten.

Das Belebt-Konzept von Tokujin Yoshioka im Originalton: »On designing a window-display of Maison Hermès, I intended to express (…) a hidden presence of a person in the movements born naturally in daily life. I created a design where one can perceive someone behind the scarves as if life were being breathed into them. The window is designed with an image of woman projected on to a monitor. The scarf softly sways in the air in response to the woman’s blow.«

Tokujin Yoshioka kommt 1967 in Japan zur Welt. Sein Handwerk erlernt er bei Shiro Kuramata und Issey Miyake, bis er 2000 sein eigenes Atelier in Tokio eröffnet. 2002 war er erstmals auf der Mailänder Möbelmesse mit seinen Stühlen »Honey Pop« und »Tokyo Pop« vertreten. In den folgenden Jahren erhielt Tokujin Yoshioka zahlreiche Preise. Seine Arbeiten sind in den bedeutendsten Museen der Welt, wie dem Museum of Modern Art in New York, im Centre Pompidou in Paris, im Vitra Design Museum von Berlin und im Victoria & Albert Museum in London ausgestellt. Via.

Freitag, 11. Dezember 2009

 
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